Gold: old fashioned

Der Einsatz von Gold als Füllungs- und Ersatzwerkstoff in der Zahnmedizin ist mehrere tausend Jahre alt. Die Überlegung, welche biophysikalischen Vorgänge durch den Einsatz verschiedener Metalle im Mund ausgelöst werden können, begann jedoch erst in der jüngsten Vergangenheit.

Auf dem Markt waren und sind noch mehrere hundert verschiedene Goldlegierungen erhältlich. Für jeden Einsatzbereich eine andere. Und jeder Zahnarzt favorisierte in der Vergangenheit andere Legierungen. Haben Sie mehrere dieser Legierungen im Mund, fließen hier Ströme, die durchaus die Stärke von Reizströmen in Ihren Nervenbahnen erreichen können. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn sich zusätzlich zum Gold noch Amalgamfüllungen (besonders gravierend sind ältere Gamma-2-Amalgame) in Ihrem Mund befinden.

Heute können wir in der Zahnmedizin auf den Einsatz von Metallen vollständig verzichten. Keramiken und Hochleistungspolymere (spezielle mundbeständige Kunststoffe) sind die heute Verwendung findenden Materialien wenn man auf Metalle verzichten möchte. Das Strom-Problem in Ihrem Mund ist heute "old fashion".