Die craniomandibuläre Dysfunktion CMD – was ist das und wie äußert sich das?

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Die craniomandibuläre Dysfunktion CMD

Was ist das - und wie äußert sich das?

Hinter der Abkürzung CMD verbirgt sich im (zahn-)medizinischen Bereich die "craniomandibuläre Dysfunktion". Diese Funktionsstörung des Kausystems kann zu den unterschiedlichsten Beschwerden führen, die nicht auf den ersten Blick mit den Kiefergelenken oder der Kaumuskulatur im Zusammenhang stehen.

Lesen Sie in diesem Blogartikel von Ihrem CMD Zahnarzt in Bremen, wer von einer CMD betroffen sein kann.

Auch die (vermeintlichen) Ursachen für die CMD können sich aus Körperbereichen ergeben, die man nicht in erster Linie mit dem Kieferbereich in Verbindung bringt. Gerade deshalb ist es so wichtig, dass bei einer CMD Zahnärzte, Orthopäden, Neurologen, Physio- und Psychotherapeuten zusammenarbeiten. Es können auch Internisten, Schmerztherapeuten, Fachärzte für HNO, Logopäden und Osteopathen in die Behandlung der CMD einbezogen werden. Die lateinische Bezeichnungen "Cranio" für Schädel und "Mandibula" für Unterkiefer deuten die Bereiche an, die die CMD betrifft. Die Funktionsstörung kann die Kiefergelenke, den Kauapparat und den Zusammenbiss der Zähne umfassen.

Der Kauapparat ist ein komplexes anatomisches System, das nicht nur durch die Gelenke geprägt wird. Eine Vielzahl von Muskeln und Sehnen sind an dem Zusammenspiel beteiligt, das dem Menschen das Kauen erlaubt. Vor allem die Muskeln und Sehnen sorgen dafür, dass etwaige Fehlstellungen beispielsweise beim Zusammenbiss zu einem gewissen Grad ausgeglichen werden können. Zu einer ausgeprägten Dysfunktion mit Symptomen kommt es in diesem Bereich erst, wenn die Störungen und Fehlstellungen die Anpassungsfähigkeit der anatomischen Strukturen übersteigen.

Deshalb wird nicht jede CMD von Betroffenen als Krankheit empfunden.

Andere CMD-Patienten haben einen erheblichen Leidensdruck: Starke Schmerzen, Kiefersperren, Zähneknirschen oder sehr belastende Kopfschmerzen sind hier nur einige der Beispiele für CMD-Symptome. Die CMD ist eine häufige Erscheinung. Bis zu 80 % aller Frauen sind in einem Alter zwischen 20-40 Jahren davon betroffen, bei Männern liegt der Anteil bei etwa 50 %. Da viele Menschen keine Beschwerden oder zunächst keine Symptome haben, bekommt diese Funktionsstörung nicht immer viel Aufmerksamkeit.

Falls Sie glauben, dass bei Ihnen eine CMD vorliegt, dann vereinbaren Sie gerne einen Termin in unserer CMD Praxis in Bremen.

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